Leseprobe


Cover-Orpheus-Musik, Liebe, Tod.


 

Für immer und dich

(Rio Reiser)


Liebste,

alles ist Kampf.  

Mit jedem Schlag kämpft unser Herz das Blut in die Bahnen zurück. Wir kämpfen für Geld und für Glück.

Wieder, wieder und immer.

Wir kämpfen uns schreiend in diese Welt. Um Liebe und Brot.  Zuletzt kämpfen wir mit unserem Tod.

Wir kämpfen um einen Platz, das Leben und unser Land. Unser Herz gegen Verstand.

Wir kämpfen für freie Fahrt und gegen den Strom. Gegen die Zeit und die jämmerliche Resignation.

Wir kämpfen um Seelenheil, Sonderangebote, gegen Störung jeglicher Art. Wir kämpfen verzweifelt und hart.

Wir kämpfen gegen Krankheit, Kollegen und Krieg. Um unseren Punkt. Mit Gier für den schmutzigsten Sieg.

Wir kämpfen für Ehre und Ruhm. Wir kämpfen mit Wucht. Für Heilung und die süßeste Frucht.

Wir kämpfen für die Freiheit und gegen zu wenig. Wir alle kämpfen schon ewig.

Wir kämpfen, kämpfen und kämpfen.

Wir kämpfen verzweifelt und laut. Mit Gewalt und mit Wut. Wir kämpfen so sinnlos … bis auf das Blut.

 Wir kämpfen mit unseren Dämonen und gegen uns selbst.

 An jedem verfluchten Tag machen wir das.

 Dein O.


1. Those were the days, my friend (Leningrad Cowboys)

Wenn Stille wie ein Stein in deinem Mund liegt.

Wenn sich flirrende Unruhe im Hals staut und versucht, ins Freie zu strömen.

Wenn du sie immer wieder aufs Neue schluckst, später hinunterwürgst, bis sich unmerklich feinste seismische Angstwellen in dir ausbreiten und sich kleine, hauchzarte Haarrisse in deine Seele schneiden.

Wenn dich die elendige Zeitlosigkeit umklammert und festhält, so dass alle Bewegung mit unsagbarer Mühe und Anstrengung verbunden ist.

Wenn die Stunden in der Nacht wie fremde, gesichtslose Besucherinnen durch den hellen Türspalt am Boden zäh und langsam fließend, schattengleich und immer riesiger werdend in deine Zelle schleichen. Sie den Raum ausfüllen, auf dich zukommen, so dass es keinen Platz mehr gibt, und quecksilbrig zu dir aufs Bett kriechen. Dich mit blinden Augen anstarren, dabei schwer auf deine Brust drücken, bis du nicht mehr atmen kannst und kein Raum mehr übrig ist.

Wenn die Stunden sogar die Düsterkeit noch schwärzer machen und sie im Dunkeln schwerflüssig zuerst durch die Nasenlöcher und deinen Mund und schließlich durch alle Poren in dich dringen. Dich mit ihrer schwefligen Schwermut vollständig ausfüllen und verkleben, bis alles verstopft ist und die Lungen wie mit Benzin gefüllt sind.

Wenn du in der tiefen Unendlichkeit der Zeit im finsteren Zimmer durch alle schwarzen Löcher des Himmels reist und ganz bestimmt bis zum nächsten Morgen längst verloren und in fremder Ferne gestorben bist.

Dann musst du raus.

Seit vier Monaten war das so für mich. Tagsüber hatte ich versucht, das auszuhalten. Konnte aber doch nicht mehr ruhig bei einer Sache sein. Fernsehen, … dann zappen. Schneller, immer schneller. Herzschlag. Pause. Hoffen, … auf was? Handy, … immer wieder der Blick aufs Display. Schlafen. Ging nicht. Alles zu eng.

Dann zog ich durch Bars. Einen Drink! Kummer ist ein hungriges Tier ohne Schlaf.

Schnell und druckvoll frackte ich dann mit Bier und scharfen Schnaps das verfluchte Gas der Angst durch die Gesteinsschichten meiner Seele nach oben, bis ich die erste Kühlung spürte. Die ersehnte Linderung, die man mit jedem Schluck in sich hineinstürzt und die erlösend die Kehle hinuntergleitet, bis die eisigen Gedanken zurück auf Zimmertemperatur wieder ihre Arbeit aufnehmen, damit sie dann, sich endlich auflösend, vergänglich werden können.

Ich hatte Sehnsucht nach dem Moment, wenn die Welt aus Nebel kommend ihre Gestalt zeichnete und in Gedanken wieder so wurde, wie sie sein sollte: passend zur Stimmung der Musik und passend zu meinen Erinnerungen an die Nächte in ihren Armen.

Befreit und betrunken fing ich an zu singen. Philomenes Lied.

Dino, mein Onkel, sagte, dass, seit sie nicht mehr da war, meine gebrochene Stimme dem Blues eine Tiefe gab, die bis zur dunkelsten Stelle der Welt hinabsteigen würde. Ein Blues, der einen umschlänge, zerquetsche, erwürge und aus allem Traurigen die Hoffnung presse. Dino kannte sich aus. Ihm gehörte die Bar mit dem bezeichnenden Namen FAITH HEALER. Er wusste alles über den Blues. Er kannte die Geschichte des Lebens.

Später, nachdem ich schon einige Gläser verschüttet und mir auf dem Klo, mit einer Hand an der Wand stehend und das Gleichgewicht suchend, die Schuhe bepisst hatte, spielte ich oft auf dem Klavier. Zuerst leise und sanft, beruhigt und gedankenverloren in eine ferne Raumlosigkeit blickend, um jäh in einem letzten verzweifelten Aufbäumen die Tasten immer kräftiger anzuschlagen, immer schneller auf sie einzudreschen. Polka. Hart und brutal. Fest und immer schneller. Sich drehend, drehend, rasend sich drehend, durchbrach ich die Membrane der Zeit, fiel durch sie hindurch: zurück in leere Unendlichkeit. Ich erinnere mich an einen dieser Abende, als ich als Letztes dieses Lied hörte:

Once upon a time there was a tavern

Where we used to raise a glass or two.

Remember how we laughed away the hours

And thinking of all the great things we would do.

Dann im Chor:

Those were the days, my friend,

We thought they’d never end.

Dann Schwarz. Stille. Meist wachte ich dann am nächsten Tag auf. Wusste nichts mehr von meinen Gefühlen, bevor mich die Nacht und der Rausch hinabgerissen hatten. Erinnerte mich nur noch an diese fahrig zitternde elegische Stimmung, die mich erneut erfasste und zudeckte. Dann krochen Enge und Zeitlosigkeit in mir empor. Die Einheit der Zeit war mit ihr, und jetzt auch ohne sie, auseinandergebrochen. Sekunden konnten zu Stunden und Ewigkeiten zum Hauch eines Flügelschlags werden. Die Zeit mit Nienke war wie ein wild schlagendes, überschäumendes Herz, dass vor lauter Aufregung wie ein junger Hund nie den Takt halten konnte. Sie lief immer etwas zu schnell. Jetzt ist sie unerträglich zäh und vergeht zu langsam. Mit Nienke war die Zeit bunt und trug leichte und blumige Sommerkleider. Jetzt war sie schwarz und gesichtslos verschleiert.

Ich erinnere mich, wie ich an einem dieser Tage zurück in einen Dämmerzustand fiel, kurz bevor der Schlaf mich erneut zu sich holte. Ich dachte an die Menschen, die ihr ganzes Leben nie mit dem Tod konfrontiert worden waren. Mir war er schon immer ein kalter Gast, der zuzeiten in meinen Zimmern wohnte, bis ich ihn in diesem Leben – gerade noch rechtzeitig und in meinem letzten Moment – anfing zu lieben.

Als ich erneut aufwachte, war es hell. An welchem Tag? Und wann überhaupt? Es musste so gegen Mittag gewesen sein, als ich die Augen öffnete. Sie waren verklebt. Mein Blick hatte etwas Rötliches und mein Zimmer war überall mit verlorenem Glück beschmiert. Ich erinnerte mich an das Blut und an den metallischen, rostigen Geschmack.

Mein Innerstes wollte sich nach außen stülpen. Meine Eingeweide brannten wie brodelndes Metall, und sofort spürte ich, wie bittere Galle aufloderte und in meinen Hals kroch, um den Schnapsgeruch wie ein scharfes Reinigungsmittel wegzuputzen. Nur allmählich kam ich in der kalten Wirklichkeit des Tages an. Ich hatte, wie an den anderen Tagen auch, eine gehörige Portion Gift geschluckt.

Jetzt, als ich zum zweiten Mal aufwachte, waren die dunklen Zeitgeister der Nacht ausgeflogen und noch nicht zurück. Ich zog hustend eine gelbgrünliche Kugel Schleim aus meinem Rachen und ekelte mich davor, sie wieder hinunterzuschlucken. Vom Tageslicht geblendet tastete ich neben meinem Bett nach einer Wasserflasche. Fand keine, und die Suppe aus bitterer Spucke in meinem Mund wurde immer größer. Als ich hochfuhr, spaltete Schmerz mit glühenden Hammerschlägen meine Stirn bis hinunter zum Nasenbein, und ich beeilte mich, ins Bad zu kommen. Ich übergab mich. Über dem Waschbecken gurgelte ich einmal aus. Ich sah die geplatzte Augenbraue und das geronnene Blut in meinem Gesicht. Gedanken drehten sich. Drehten sich so wie die letzte Polka in der Bar. Ich erinnerte mich an den Schmerz, als ich singend und mich schwindlig drehend stürzte und mir den Kopf an irgendetwas aufschlug. Ich hielt inne, und dann starrte die Leere im Spiegel zurück: durch meine Augen in mich hinein und durch mich hindurch. Suchend. Nichts findend. Nur ein ausgetrockneter Salzsee, so wie die trüben Kacheln an meiner Wand. Tod. In mir und um mich herum. Überall nichts.

Ich legte mich wieder hin. Jetzt, so ausgekotzt und vom Gift befreit, standen die Chancen auf einen der besseren Träume besonders günstig, und ich konnte den Zeitgeistern ein Schnippchen schlagen.

Im Schlaf hat die Zeit keine Macht über die Welt. Wenn wir unsere Augen schließen, steht sie vor den verschlossenen Türen unseres Selbst. Nur wenn wir wach sind, dringt sie über unsere Sinne in uns ein, um über unsere Körper wieder aus uns herauszufließen. Dabei nimmt sie mit, was sie kriegen kann. Bis wir verwelkt sind und unsere fast erloschenen Augen ein letztes Mal schließen. Die Zeit ist eine Hyäne. Vor deinen geschlossenen Lidern sitzt sie geduldig und wartet. In der Nacht, wenn du kurz die Augen öffnest und aus deinen Träumen hochschreckst, dringt sie flink und schnell in dich ein. Sie plündert und schändet dich. Frisst dich von innen. In deinen Albträumen versuchst du, sie abzuschütteln. Doch sie beißt sich fest oder sie kommt zurück. Wenn sie mit dir fertig ist, bist du nur noch ein letzter Klumpen blutiges Aas in der aufgehenden Sonne des neuen Morgens.

Ich wollte schlafen. Nur noch schlafen. Mich zurückziehen in meine Zelte und in meine Träume. Seit vier Monaten wollte ich durch Schlaf der Welt entfliehen, um auf einer anderen Seite bereit zu sein. Nie wieder wollte ich aufwachen. Ich wollte sie dort suchen. In den Gärten des Schlafes, sie irgendwo dort in diesem Labyrinth wiederfinden. Wenigstens dort!

Dann sank ich im Morpheus’ Arme und entfloh der gefräßigen Zeit. Irgendwann kam ich langsam zu mir, schlug die Augen auf. Eine sonderbare Art von Traurigkeit und Niedergeschlagenheit mischte sich mit leichtem Kopfweh. Konnte mich kaum bewegen und schaute mich um. Neben mir ein Apparat, der kleine, sich überschneidende gelbe, grüne und rote Wellen auf einem schwarzen Bildschirm anzeigte. Ich spürte einen leichten Schmerz in meiner Brust und ertastete auf der linken Seite einen Schlauch, der aus mir herauskam. Ich verfolgte ihn bis zu seinem Ende. Unten am Bett, direkt neben dem gelben Urinbeutel, hing ein weiterer, sehr viel kleinerer Plastiksack. Vorsichtig zog ich ihn an seinem Schlauch nach oben und betrachtete ihn. Ich sah eine leicht milchige, goldfarbene Flüssigkeit, die trotz ihrer Trübheit und Blässe sonderbar klar und durchsichtig aussah. Sie haftete auch nicht am Rand der Tüte, so wie es bei Blut der Fall ist.

Das Zimmer war dunkel, obwohl das Tageslicht vor die verschlossenen Vorhänge drang. Nur kleine Teilchen von Licht, die sich an Staub anhefteten, waren sichtbar und flirrten vor dem kleinen offenen Spalt des Vorhangs.

Eine Krankenschwester kam in das Zimmer. Wortlos nahm sie mir den Beutel aus der Hand und hing ihn wieder unten an das Bett. Sie lächelte. Ich fragte sie, ob sie die Vorhänge aufziehen könne.

„Nein, das geht leider nicht. Es ist wichtig, dass Sie es möglichst dunkel haben.“

Ich fragte nicht, weshalb. Dann döste ich weg und begann zu träumen. In meinem Traum sah ich mich, wie ich einem Arzt in seinem Sprechzimmer gegenübersaß. Ich hörte ihm aufmerksam zu. Ein unbestimmtes Gefühl der Besorgnis umklammerte meine Brust.

„Es ist so, Sie leiden unter einer gefährlichen Überproduktion von Serotonin, Adrenalin und Dopamin. Auch ihr Oxytocin-Haushalt ist auffällig.“

Ich schaute den Doktor fragend an und spürte, wie meine Handflächen schweißig wurden.

„Kennen Sie Cicero? Alter Römer. Aber durchaus nicht unklug, der Mann.“

Ich nickte, und die Leere in mir füllte sich mit Ratlosigkeit und lauerndem Unbehagen.

„Glück ist blind“, sagte mein Gegenüber, während er seine runde Nickelbrille nach oben auf seine fleischige Nasenwurzel schob.

„Glück ist blind?“, wiederholte ich fragend.

„Ja, so Cicero. Ihr, wie soll ich es sagen, Ihr Haushalt an Glücksgefühlen ist im Ungleichgewicht. Sie haben einfach zu viel davon, und Sie sind ähnlich wie ein Heroinsüchtiger immer auf der Suche nach noch mehr Glück. Egal welcher Art. Sicher mögen Sie gutes Essen, oder Sie gehen bestimmt auch ins Museum oder auf Konzerte. Vermutlich haben Sie auch einen ausgeprägten Sexualtrieb.“

Ich nickte. „Ja, natürlich“, sagte ich, und dennoch fühlte ich mich wie ein ertapptes Kind.

„Wenn Sie aber, nennen wir es glückssüchtig sind, dann schmecken Ihnen die gezüchteten Garnelen aus einem Salzwasserbecken eines Tages nicht mehr und Sie wollen Hummer. Ganz automatisch. Sie geben Unsummen für Delikatessen aus. Möglicherweise können Sie sich das aber gar nicht leisten. Wir hatten in unserer Klinik schon Kunstdiebe, die sich einfach nicht mehr von dem Blick auf ein Gemälde oder auf eine Skulptur lösen konnten. Oder Menschen, die Musik immer lauter hörten, bis die einsetzende Taubheit sie zur Verzweiflung und in tiefe Depressionen brachte. Männer, die ihre Frauen betrogen und ihre Familien zerstört haben. Nicht weil ihnen etwas fehlt, sondern weil sie einfach mit dem Hochgefühl, dass sie bei außerehelichen Aktivitäten erlangen, berauscht sind und dann immer wieder diesen Kick, so sagen Sie wohl in der neuen Sprache, nachjagen müssen.“

Ich wurde müde und nur mit Mühe schaffte ich es, den Ausführungen des Arztes weiter zuzuhören.

„Sie wissen, dass Glückshormone im Gehirn produziert werden. Von dort fließen sie über Ihr Blut durch Ihr Herz und wieder zurück in Ihr Hirn. Normalerweise nimmt die Intensität in diesem Kreislauf nach und nach ab. Bei Glückssüchtigen ist es aber so, dass, nachdem das Serotonin sich mit den anderen Hormonen vermischt hat, und dabei ist besonders das Adrenalin sehr verheerend, in Ihrem Gehirn eine erneute, quasi nie aufhörende Neuproduktion angestoßen wird. Die treibt Sie immer weiter, und am Ende verliert sich Ihr eigenes, wirkliches Ich hinter einer rasenden Suche nach Glück. Wie bei Heroinsüchtigen.“

Der Arzt malte dabei auf einem Blatt Papier zunächst einen menschlichen Körper. Kopf, Torso, Arme und Beine. Dann begann er, sehr dünne Kreise darauf zu zeichnen, die immer dicker wurden. Er drückte die Mine seines Kugelschreibers immer fester in das Papier, bis er es zunächst an einigen Stellen aufschlitzte und zum Schluss mit dem Stift zerfetzte.

„Wir haben eine neue Methode, dieses Ungleichgewicht operativ zu entfernen. Schließlich müssen wir den außer Kontrolle geratenen Kreislauf nur einmal unterbrechen, so dass sich Ihr Haushalt von selbst beruhigt.“

Mit offenem Mund und mit einer seltsamen Art von Willenlosigkeit saß ich auf meinem Stuhl.

„Es ist ein vergleichsweiser kleiner Eingriff: Kurz bevor das hormonübersättigte Blut durch Ihr Herz fließt, fangen wir es mit einer Art Filter ab. Das dürfen Sie sich wie ein kleines durchlässiges Baumwolltüchlein vorstellen, welches wir in Ihre Aorta einnähen. Von dort fängt ein kleiner Schlauch das Zuviel Ihres Glücks auf und leitet es nach draußen. Also nur ein kleiner Schnitt und ein kurzer stationärer Aufenthalt. Dann sind Sie nach ein paar Tagen geheilt, und ein normales Leben hat Sie zurück.“

Ich schreckte hoch, das Zimmer war immer noch dunkel und die Schmerzen in meiner Brust, über meinem Herzen, brannten unerträglich. Was für ein Traum. Ich sah zur Seite an meinem Bett herunter, auf dem Boden saß ein kleiner Dämon mit einem grauen Fell und sehr dünnen Gliedern. Er schlürfte den Rest von meiner gold-milchigen Glücksflüssigkeit, während er versuchte, seine schmale Zunge durch die Kanüle von unten hinauf zu meinem Herzen zu schieben, um noch mehr zu erhaschen. Als er mich bemerkte, fauchte er mich an und seine roten Augen drangen wie ein Blitz in mich. Dann erwachte ich wirklich aus diesem doppelten Traum und fragte mich, welcher Rest Glück denn noch nicht aus mir herausgesickert war. Fuck.

So waren die Tage und auch die Nächte, seit sie fort war. Heute begreife ich das Ausmaß dieser Tragödie. Denn von dort, wo ich jetzt bin, kann ich auf das sehen, was gewesen ist.

Es ist o. k. Ich bin wieder bei ihr.

 


Die Verwendung, Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Genehmigung nicht erlaubt.

Leseprobe

Hoerprobe

Rezensionen

Kaufen

 


FB Insta LB Skoutz Amazon YouTubePlatzhalter Kontakt 

Datenschutz & Impressum

Schnipsel_30091811